Der Eisenbahn Amateur Klub Jülich e.V. stellt sich vor.

Der Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich e.V. (kurz EAKJ) wurde am 17.05.1976 gegründet. Heute sind 46 Freunde der großen und kleinen Eisenbahn in ihm zusammengeschlossen. Der EAKJ ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Eisenbahnfreunde (BDEF).

Die Ziele des EAKJ

  • Bau und Betrieb einer Modellbahnanlage.
  • Heranführen der Jugend an eine Modelleisenbahn sowie Betreuung der Jugendlichen.
  • Die Erforschung der Eisenbahngeschichte im heimatlichen Raum.
  • Die Einrichtung einer Klubbibliothek und das Anlegen eines Archivs unter Berücksichtigung der Eisenbahngeschichte des Jülicher Landes.
  • Durchführung von Exkursionen zu Eisenbahnzielen, z.B. Stellwerke, Museen.
  • Modulbau (siehe Blog).

Zusammenkünfte

Die Mitglieder des EAKJ treffen sich jeden Montag ab 18:30 Uhr in den Klubräumen (Nordflügel des ehemaligen DB-Bahnhofes Jülich, 1. Stock, Eingang von der Rückseite des Gebäudes=Gleisseite). Sofern der Montag ein Feiertag ist, wird der Klubabend am folgenden Dienstag nachgeholt (Ausnahme: Weihnachten). Genaues steht im Klub-Kalender

Unsere feste Klubanlage

Unsere Klubanlage in Baugröße H0 stellt eine eingleisige Hauptstrecke in einer Mittelgebirgslandschaft dar, die zu einer Kleinstadt mit Fremdenverkehr führt. Eine Festlegung auf ein bestimmtes Vorbild wurde vermieden, Baubeginn war 1989.

  • Größe: Die Anlage ist in einem 8,50 x 5,00 m großen ehemaligen Schulungsraum des Bahnhofs Jülich erbaut.
  • System: Die Anlage wird im Zweileiter-Gleichstromsystem betrieben. Die Elektrik ist möglichst einfach gehalten, dennoch sind ca. 150 Schalter eingebaut. Die Gesamtlänge der Kabel ist unbekannt. Die Digitalisierung der Anlage ist abgeschlossen, allerdings kann die Anlage auch weiterhin analog betrieben werden (Umschalter).
  • Der Schattenbahnhof (Abstellbahnhof) befindet sich in einem Nebenraum. Die Fahrstrecke von dort bis zum Kopfbahnhof ist etwa 42 m lang, wovon ca. 28 m sichtbar sind, die größte Steigung beträgt 2%.
  • Weichen: Das gesamte Gleismaterial hat 2,5 mm Profilhöhe. Im sichtbaren Teil der Anlage sind 41 Weichen eingebaut, davon 23 selbstgebaute; die übrigen sind von Peco und Roco, zwei Doppelkreuzungsweichen stammen von Shinohara. Der Schattenbahnhof enthält 20 Weichen von Roco, davon eine Dreiwegweiche. Insgesamt sind etwa 130 m Roco-Flexgleise verbaut worden.
  • Stellpulte: In jedem Bahnhof sind zwei Fahrregler vorhanden, die den einzelnen Gleisabschnitten zugeschaltet werden. Zur Abstimmung der Zugfahrten zwischen den Bahnhöfen ist eine Telefonanlage vorhanden. Jede Automatisierung wurde vermieden, damit möglichst viele Klubmitglieder gleichzeitig am Betrieb der Anlage teilnehmen können.